Bundesjugendlager 2014

Vom 06. August bis zum 13. August 2014 fand auf dem ehemaligen JHQ-Gelände (Joint Headquaters) in Mönchengladbach das 15. Bundesjugendlager statt. 34 Jugendgruppen aus Hessen nahmen am Rekordlager teil.

Vom 06. August bis zum 13. August 2014 fand auf dem ehemaligen JHQ-Gelände (Joint Headquaters) in Mönchengladbach das 15. Bundesjugendlager statt. 34 Jugendgruppen aus Hessen nahmen am Rekordlager teil.

Lange Fahrten, wechselhafte Witterung, genervte Kinder und Betreuer, die versuchen alles richtig zu machen. So werden wohl viele den Anreisetag zum Bundesjugendlager in Mönchengladbach in Erinnerung behalten. Auf dem ehemaligen JHQ-Gelände, welches im Dezember 2013 von den englischen Truppen verlassen wurde, zelten ab nun an eine Woche lang rund 5500 Jugendliche, Betreuer und Funktioner.

Für das Technische Hilfswerk war das Bundesjugendlager eine logistische Meisterleistung. "Hier kamen fast alle Fachgruppen des THW zusammen und übten gemeinsam, denn die komplette Infrastruktur musste neu aufgebaut werden", so Projektleiter Nicolas Hefner auf Nachfrage. "Hier mussten rund neun Kilometer Trinkwasserleitungen, dutzende Meter Stromleitungen sowie zahlreiche Bauzäune und Flatterband gestellt und gespannt werden".

Spiel, Spaß und Spannung - das alles kam während der Woche auf dem Bundesjugendlager der THW-Jugend in Mönchengladbach nicht zu kurz, so arbeitete der Arbeitskreis 6 ein umfangsreiches Freizeitprogramm aus und dies wurde von allen Jugendgruppen gerne angenommen. So konnten sich Jugendgruppen zu Besichtigungen von zum Beispiel den Feuerwehrwachen Mönchengladbachs, aber auch in Duisburg, Düsseldorf oder in Essen anschauen. Auch Werksbesichtigungen bei HARIBO oder dem Logistikzentrum des THW in Heiligenhaus waren bis auf den letzten Platz ausgebucht. "Wir sind sehr zufrieden an dem gezeigten Interesse an den Besichtigungen, wir haben bei vielen Besichtigungen sogar extra Termine erfragt, da hier das Interesse so groß war!", so eine Helferin des AK6 im Gespräch. 

Highlight des Lagers war aber definitiv der Bundesjugendwettkampf, hier ging die Jugendgruppe Bensheim für Hessen an den Start und meisterte die Wettkampfaufgaben mit Bravour und legte einen spitzen vierten Platz hin. "Wir sind mit unserer Leistung mehr als zufrieden", teilte Jugendbetreuer Sascha Stein am Abend des Wettkampfes mit. Herzlichen Glückwunsch auch an dieser Stelle an die Jugendgruppe Bensheim! 

Auch ein Dank gilt an unsere Landesansprechpartnerin Petra Stielow, sie hat im Vorfeld viele Treffen und kopfzerbrechende Diskussionen geführt, damit die Anreise aber auch die Zeit während des Lagers für alle hessischen Jugendgruppen relativ entspannt blieb.  

Gemeinsam haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch so manche Herausforderungen während des Lagers überstanden: Tägliche Regenschauer, ein sehr strenges Sicherheitskonzept, Matschschlachten auf den Zeltwiesen, nervöse Zuständige für das Evakuierungskonzept, mehrfache Unwetterwarnungen, die sich allesamt als unnötig herausstellten sowie die Meldung zum Tragen von Schutzhelmen, denn die Durchsage zum tragen von Schutzhelmen schreckte die Zeltstadt auf: "Es könnten Meteroiten vom Himmel fallen, es ist eine reine Sicherheitsmaßnahme". Gespött bei den Lagerteilnehmern - vollkommender Ernst bei der Lagerleitung und der Nachtwache, so wurden Suchtrupps losgeschickt mit der Aufgabe, die Übeltäter zu finden - diese Suche verblieb erfolglos.

Das 15. Bundesjugendlager in Mönchengladbach wird bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Erinnerung bleiben, es war einfach ein tolles Lager! 

Aus Hessen nahmen folgende Jugendgruppen am Lager teil:

Bad Wildungen, Bensheim, Darmstadt, Dillenburg, Erlensee, Frankfurt am Main, Friedberg/Hessen, Fulda, Grünberg, Groß-Gerau, Groß-Umstadt, Hofgeismar, Hofheim am Taunus, Homberg, Hünfeld, Idstein, Kassel, Lampertheim, Lauterbach, Limburg, Marburg, Melsungen, Michelstadt, Neuhof, Ober-Ramstadt, Offenbach am Main, Pfungstadt, Rotenburg an der Fulda, Rüsselsheim, Viernheim, Wächtersbach, Weilburg, Wetzlar und Wiesbaden.