Seminare Lost Places und Fachtechnische Grossbauten

Im letzten Doppelseminar der THW-Jugend Hessen vom 03.10.2014 bis zum 05.10.2014 im hessischen Sontra waren die Plätze so heiß begehrt, dass sogar zusätzlich gebuchte Betten bis auf den letzten Platz vollständig belegt waren.

Wie baut man ein XXL-Feldbett oder einen XXL-Schwedenstuhl? Wie wird Gruppenarbeiten durch Kooperationen und gute Kommunikation gestärkt? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars "Fachtechnische Großbauten". Highlight des Seminars war definitiv das Anheben eines LKW und anschließend auf Gläser abzusetzen.

Während in dem einen Seminar Großbauten entstehen, geht die Seminargruppe "Lost Places" auf Entdeckunstour durch die städtischen Wälder und findet den ein oder anderen abgelegenen Ort. Natürlich durften unterwegs auch geschichtliche Hintergründe nicht in Vergessenheit geraten und die Geocaches an den Lost Places sind auch vor den Seminarteilnehmern nicht sicher.

Da die Lost Places nicht alle an einem Ort sind, mussten teilweise weite Strecken zurück gelegt werden. So ging es am Samstag nach Hirschhagen, dort in die ehemalige Munitionsfabrik. Nach einer interessanten und informativen Führung eines Zeitzeugens durften auch hier viele Bilder von verlassenen Industriehallen, Werkstätten oder auch tief im Wald von einem ehemaligen Holzkohlehochbunker gemacht werden.

Die Teilnehmer des Großbautenseminars bauten am Samstag ein überdimensionales Feldbett (5 Meter x 2 Meter) und einen Riesen Schwedenstuhl für locker 3 Personen. Für das gemeinsame Lagerfeuer wurde eine Sitzgruppe aus einem Dreibock und Bohlen als Sitzfläche errichtet, welche auch gerne am Abend genutzt wurde und gemeinsam das Seminar langsam ausklingt.

Am Sonntag wurden dann die XXL-Bauten abgebaut und die andere Gruppe besichtigte den US- Beobachtungsstützpunkt "Point Alpha" zwischen Rasdorf (Hessen) und Geisa (Thüringen). Hier konnte durch eine Führung Geschichte zur Grenze zur DDR verdeutlicht werden. Auch die Jüngeren unter uns fanden den geschichtilchen Hintergrund zur DDR sehr interessant und machten auch zahlreiche Fotos der Mahn-, Gedenk- und Begegnungsstätte.